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Urlaubsplanung und Urlaubsvertretung mit GeCOTime einfach planen

Urlaubsvorgriff in der Zeiterfassung

Mit Zustimmung des Arbeitsgebers kann vom Mitarbeiter ein Urlaubsvorgriff auf noch nicht erreichte Urlaubsansprüche gemacht werden.

Jeder Mitarbeiter hat in den ersten sechs Monaten einen aliquoten Anspruch auf seinen Jahresurlaub, erst ab dem siebenten Monat besteht der volle Anspruch auf 5 Wochen Urlaub.

Wenn der Arbeitgeber einem längeren Urlaub in den ersten 6 Monaten, oder auch in weiterer Folge einem Urlaub, welcher über seinen 5 wöchigen Anspruch hinausgeht, zustimmt, wird sich der Arbeitgeber durch eine Vereinbarung absichern.

Diese Vereinbarung besteht darin, dass sich der Arbeitnehmer einverstanden erklärt, im Fall eines vorzeitigen Endes des Arbeitsverhältnisses durch berechtigte Entlassung oder unberechtigten vorzeitigen Austritt, das angefallene Urlaubsentgelt zurückzuzahlen ist.

In der elektronischen Zeiterfassung wird der Urlaubsanspruch automatisch, jährlich mit dem Eintrittsdatum gutgeschrieben und daher besteht jederzeit die Möglichkeit den aktuellen Resturlaubsstand abzufragen. Es besteht auch die Möglichkeit, diese Information direkt auf einem Buchungsterminal anzuzeigen, oder auf einem Bildschirm und Drucker auszugeben.

Wenn das Zeiterfassungssystem mit einem Workflow gekoppelt ist, werden hier Grenzwerte hinterlegt, wieweit ein Urlaubsantrag in die Zukunft gestellt werden kann und ob ein Urlaubsvorgriff möglich ist. Wenn ein Urlaubsvorgriff generell ermöglicht wird, muss noch definiert werden, in welchem Ausmaß der Urlaubsvorgriff erlaubt ist.

Über die automatische Benachrichtigung eines Workflow – Urlaubantrages wird der Vorgesetzte Informiert, wie hoch der Resturlaubsstand des Mitarbeiters ist und ob hier ein Vorgriff stattfindet.

Der Vorgesetzte kann natürlich die Automatik des Workflows außer Kraft setzten und entgegen den voreingestellten Wert den Vorgriff auch erweitern oder ablehnen.

Generell besteht kein Rechtsanspruch auf einen Urlaubsvorgriff aber in vielen Firmen wird bis zu einem Ausmaß von 5 Tagen die Möglichkeit eines Vorgriffes eingeräumt.

Bei der Urlaubsrückstellung dürfen aber solche Urlaubsvorgriffe, also negative Resturlaubswerte nicht mit einem negative Wert in die Rückstellung gerechnet werden. In der Zeiterfassung muss daher in der Rückstellungsliste darauf Rücksicht genommen werden, dass hier nur positive Werte berechnet werden.

 

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