Homeoffice Zeiterfassung

Bei der Dokumentation von Arbeitszeit im Home Office helfen Buchungen und Auswertungen über ein modernes Zeiterfassungsprogramm.

Arbeitszeiterfassung Online

Unter Online Zeiterfassung wird die Nutzung einer Software verstanden, die im Internet als Cloud Service bereitgestellt wird.

Personalstammdaten

Keiner hat Lust, Daten mehrfach zu pflegen. Die Zeiterfassungssoftware GeCOTime nutzt einen Personalstamm für Zeiterfassung, Zutrittskontrolle und weitere Anwendungen.

Zeiterfassung bei Dienstreisen

Obwohl dienstliche Reisezeit grundsätzlich zur Arbeitszeit zählt, gibt es für die Zeitabrechnung und Entlohnung zahlreiche Sonderformen, die meist den Einsatz eines leistungsfähigen Zeiterfassungssystems erfordern.

Dienstreise Zeiterfassung

Reisezeit ist Arbeitszeit.

Grundsätzlich ist jede Zeit, welche ein Dienstnehmer für die Errichtung seiner Aufgaben außerhalb seines Dienstortes verbringt, Arbeitszeit.

Das Österreichische Arbeitsrecht sieht bei Dienstreisen jedoch unterschiedliche Formen und Entlohnungsmöglichkeiten vor, die insbesondere in diversen Kollektivverträgen und Einzelverträgen geregelt werden.

 

Zeiterfassung Österreich – Arbeitsrecht

Was ist aktive Reisezeit?

Eine gängige Unterscheidung wird mit den Begriffen „Aktive Reisezeit“ und „Passive Reisezeit“ getroffen.

Aktive Reisezeit

Aktive Reisezeit ist jene Zeit, die ein Dienstnehmer zur Erfüllung seiner Arbeitsleistung außerhalb seines Dienstortes verbringt und in der er keine Möglichkeit für Erholung oder Freizeit hat.

In der Regel sind das Zeiten, die Außendienstmitarbeiter bei Kunden verbringen und Zeiten, in denen sie mit einem selbst gelenkten Fahrzeug zu den jeweiligen Zielen unterwegs sind.

Aktive Reisezeit ist der Normalarbeitszeit gleichzusetzen.

Passive Reisezeit

Als Passive Reisezeit wird jene Zeit gewertet, die ein Dienstnehmer im Auftrag seines Arbeitgebers außerhalb seines Dienstortes verbringt aber nicht zur Verrichtung der eigentlichen Tätigkeit nutzt.

In der Regel sind das Zeiten in Transportmitteln, die vom Dienstnehmer nicht selbst gelenkt werden (Auto, Bus, Bahn, Flugzeug) oder Zeiten in Bahnhöfen und Flughäfen. Aufenthaltszeiten in Hotels oder Zeiten am Reisezielort, die nicht zur Verrichtung von Arbeiten für den Dienstgeber genutzt werden, zählen nicht zur Arbeitszeit. Je nach Kollektivvertrag oder Einzelvertrag werden passive Reisezeiten mit einem Abschlagsfaktor bewertet (Bsp.: Eine Stunde Reisezeit mit der Bahn entspricht 15 Minuten Normalarbeitszeit.).

Passive Reisezeit wird nicht für die Berechnung der maximal zulässigen Tages-, Wochen, oder Monatsarbeitszeit herangezogen.

Arbeitszeiterfassung bei Dienstreisen

Wenn in einem Unternehmen ein modernes, EDV-gestütztes Zeiterfassungssystem genutzt wird, sollte dieses System ein hilfreiches Instrument zur Erfassung und v.a. auch zur Genehmigung der jeweils anfallenden Zeitarten sein.

Zeiterfassungssysteme & Zeiterfassungssoftware

So können z.B. Abwesenheiten für Reisetätigkeit nur nach erfolgter Genehmigung einer Dienstreise gebucht werden. Ein zusätzlicher Genehmigungsprozess kann für die Freigabe, der vom Dienstnehmer z.B. selbst im System gebuchten Zeitarten vorgesehen werden.

Im Sinne eines Zeiterfassungssystems sind Zeiten, die außerhalb des Dienstortes verbracht werden „Abwesenheiten“. Das System muss also eine Möglichkeit für die Erfassung oder zumindest für die Nacherfassung dieser Zeitarten bieten.

Mobile Zeiterfassung

Für diese Art der Zeiterfassung eignen sich Systeme, die den Einsatz mobiler Endgeräte (Smartphones, Tablets) erlauben und als WEB-Lösung Online Zeiterfassung über mobile Geräte mit Internetzugang vorsehen.

Bei Abwesenheiten werden in einem Zeiterfassungssystem Regeln hinterlegt, nach denen diese Zeiten bewertet werden (also z.B. Normalarbeitszeit, Sonderzeit, etc.).

Erfassung von Abwesenheiten

Für die Ermittlung der Periodensummen und Salden von Abwesenheitszeiten werden idealerweise Zeit-Konten geführt.

Dadurch kann am Periodenende entschieden werden was mit den angefallenen Reisezeiten passiert (Übertrag in Folgeperiode, Auszahlung als Mehr- oder Überstunde, Umbuchung auf Gleitzeitkonto, usw.).

Arbeitszeiten erfassen mit GeCOTIME

Die Zeiterfassungslösungen von GeCOSOFT garantieren Ihnen immer den besten Überblick und höchste Effizienz!

Online Zeiterfassung

Wir bieten Ihrem Unternehmen ein umfangreiches Zeitmanagement, das auch Aktivitäten Ihrer Außendienstmitarbeiter berücksichtigt und die Integration von Reisezeiten spielend bewältigt. Die Zeiterfassungssoftware GeCOTIME arbeitet dabei stets zuverlässig und sicher.

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Die Zeiten der händisch geführten Excel-Tabellen sind vorbei.

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Zeiterfassung KMU

KMUs benötigen Zeiterfassungssysteme, die einfach in der Installation, Bedienung und Pflege sind. Dennoch muss eine Vielzahl komplexer Funktionen erfüllt werden.

Zeiterfassung Schichtplanung

In Produktionsbetrieben ist es oftmals erforderlich, einen Schichtplan für die Einteilung der Mitarbeiter zu erstellen. Moderne Software für Zeiterfassung muss entsprechende Funktionen anbieten.

Schichtplanung in der Zeiterfassung

Schichtplanung erfolgt traditionell in einer Wochen- oder Monats-Ansicht und stellt die Mitarbeiter einer Abteilung oder Gruppe tabellarisch dar. Die Darstellung der Schichten wird mittels Schichtkennzeichen oft farblich in der Planungstabelle dargestellt.

Arbeitszeiten und Abwesenheiten erfassen

Eine moderne Schichtplanung sollte neben dem Erfassen des Standard–Schichtplans auch die Planung und Erfassung von Abwesenheiten ermöglichen. Dies gilt für Urlaub, Zeitausgleich, Sonderurlaub oder weitere frei definierbare Abwesenheitsarten.

Zeiterfassung und Planung

Nur mit einer leistungsfähigen Zeiterfassung ist eine lückenlose Planung des Kontingents der Arbeitszeiten möglich!

 

Mitarbeiter Zeiterfassung

Ideal ist, wenn die Schichtplanung als Vorlage für die Mitarbeiter ausdruckt werden kann. Dieser Schichtplan fließt im Anschluss automatisch in die Zeiterfassung ein. Die Manipulation und Auswertung der Arbeitszeiten ist dann durch den Schichtleiter beziehungsweise durch einen Zeitbeauftragten jederzeit möglich.

Schichtarbeit in der Praxis

In der Regel wird dem Mitarbeiter ein Schichtmodell von zumindest zwei Wochen zugeordnet, welches er dann abarbeitet. Nach diesem mehrwöchigen Schichtplan beginnt der Mitarbeiter wieder mit der ersten Schichtwoche von vorne. Der Plan wird jedoch nur selten in die Realität ungesetzt.

Schichterkennung: Herausforderung für die Zeiterfassung

In der Praxis wird der Plan von Abwesenheiten und/oder Dienstwechsel von Mitarbeitern überholt. Der Schichtleiter greift in diesem Fall manuell ein und passt den Plan an die tatsächlichen Einsätze an.

 

Flexible Arbeitszeiterfassung mit GeCOSOFT

Die GeCOTime Software für Zeiterfassung bietet dafür „Springermodelle“, um diese Logik weitgehend zu automatisieren.

Die automatische Erfassung der Zeiten funktioniert wie folgt:

Der Mitarbeiter erhält einen „Standard Schichtplan“. Zusätzlich wird ihm eine vordefinierte Anzahl an möglichen Schichten als Option zugeteilt. Das System erkennt nun anhand seines Arbeitszeitbeginns und seinem Arbeitszeitende automatisch, in welchem Schichtmodell sich der Mitarbeiter aktuell bewegt und hinterlegt dieses Modell als Berechnungsgrundlage.

 

Zeiterfassung und Schichtplanung

Als Beispiel hätte der Mitarbeiter „A“ an einem Montag seinen theoretischen Arbeitszeitbeginn um 6:00 – eine klassische Frühschicht. Aufgrund eines Schichttausches mit einem Spätschichtmitarbeiter „B“ stempelt der Mitarbeiter „A“ an diesem Tag jedoch erst gegen 18:00 ein.

Das Zeiterfassungssystem erkennt die „getauschte“ Zeit und ordnet sie einem Spätschichtmodell zu. Somit erhält der Mitarbeiter „A“ automatisch alle für diese Schicht relevanten Zuschläge und Zulagen!

 

Die GeCOTIME Zeiterfassungssoftware erlaubt die flexible und kompakte Planung von Schichten und Abwesenheiten. Die zusätzliche Funktion der Schichterkennung verringert den Aufwand für den Schichtleiter.

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Menschen treffen sich am Flur für ein Meeting

Betriebsrat und Zeiterfassung

Die klassische Arbeitszeit-Aufzeichnung durch mechanische Geräte oder Listen erfordert keine explizite Zustimmung der Belegschaftsvertretung. Für die Einführung eines EDV gestützten Systems der Zeiterfassung mit Chip-Karten oder Bildschirmerfassung durch den Mitarbeiter ist die Zustimmung des Betriebsrates nicht zwingend, aber sinnvoll.

Die Einführung einer elektronischen Zeiterfassung bedeutet  nicht, dass es sich dabei um eine Maßnahme handelt, die ausschließlich dem Arbeitgeber nutzt. Immer öfter wird sogar seitens der Belegschaftsvertretung die Einführung einer modernen Zeiterfassung eingefordert.

Ein EDV gestütztes Zeiterfassungssystem dient nicht nur der Kontrolle der Anwesenheit der Mitarbeiter, sondern erlaubt die Verarbeitung einer Vielzahl von zusätzlichen Informationen. Aus diesem Grund wird sich der Betriebsrat wahrscheinlich auf den §96(1) Pkt.3. des Arbeitsverfassungsgesetzes-ArbVG beziehen (Zustimmungspflicht) um sicherzustellen, dass das System die Menschenwürde nicht verletzt. Die meisten Systeme werden keine Verletzung der Menschenwürde darstellen und können deshalb aus diesem Grund nicht von einem Betriebsrat verhindert werden. Dennoch ist es auch im Sinne des Arbeitgebers sinnvoll, wenn die Einführung eines nicht zustimmungspflichtigen Systems mit dem Betriebsrat abgestimmt wird und darüber eine Betriebsvereinbarung geschlossen wird.

In vielen Betriebsvereinbarungen betreffend Zeiterfassung wird auch geregelt welche Auswertungen aus dem System der Zeiterfassung den Mitarbeitern und den Vorgesetzen zu Verfügung stehen. V.a. wenn es um manuelle Korrektur von automatisch erfassten oder berechneten Arbeitszeiten oder Abwesenheiten geht kann seitens Betriebsvereinbarung Einsicht in die entsprechenden Protokolle durch die Belegschaftsvertretung verlangt werden.

Wir befinden uns aber schon lange nicht mehr in Zeiten des Klassenkampfs am Arbeitsplatz zu denen die Stechuhr als Symbol der Kontrolle durch den Arbeitgeber gezählt hat. Eine moderne Zeiterfassung bietet neben der „Kontrolle“ der Arbeitszeiten vor allem Vereinfachungen und Transparenz in der Planung und Dokumentation von Nicht-Arbeitszeiten, also Urlaub, Dienstreisen, Amtswege, Pflegeurlaub, etc.

Gerade bei Unternehmen, die vor allem Dienstleistungen erbringen wie z.B. Banken, Versicherungen, IT-Anbieter, Beratung und Wirtschafts-Prüfung oder im Bereich Gesundheit und Pflege wird die Einführung eines modernen, EDV gestützten Zeiterfassungssystems  immer öfter von der Belegschaftsvertretung angestrebt.

Der Betriebsrat kann den Arbeitgeber nicht zur Einführung eines bestimmten Systems zwingen, aber er kann auf die gesetzliche Pflicht des Arbeitgebers zur Aufzeichnung der Arbeitszeiten hinweisen.

Ein Sonderfall ist sicher die Erfassung von Arbeitszeiten mittels biometrischer Systeme. Hier geht es im Wesentlichen um Punkte des Datenschutzes. Viele Betriebsräte vermuten bei der Planung biometrischer Erfassungssysteme einen Missbrauch persönlicher Mitarbeiter-Daten. Obwohl heute Systeme verfügbar sind, die es erlauben biometrische Daten der Mitarbeiter (also z. Fingerabdruck) völlig anonym und verschlüsselt zu speichern erfordert die Einführung eines Systems mit biometrischen Daten der Mitarbeiter jedenfalls die Zustimmung des Betriebsrates.

Arbeitszeitgesetzt und Zeiterfassungssysteme

Besonderheiten der Zeiterfassung in Österreich

Die arbeitsrechtlichen und steuerrechtlichen Vorgaben betreffend Gestaltung und Abrechnung der Arbeitszeiten von Dienstnehmern unterscheiden sich maßgeblich von den Vorgaben anderer Länder, im Besonderen zu Deutschland und der Schweiz. Dadurch ist der Einsatz von Softwarelösungen für Zeiterfassung in Österreich nur dann sinnvoll, wenn die Programme die speziellen Anforderungen für Österreich erfüllen.

Der Zweck einer elektronischen Zeiterfassung ist nicht nur die Erfassung der Anwesenheit von Dienstnehmern. Eine Zeiterfassungssoftware dient v.a. der Abbildung von Arbeitszeitmodellen. Die Erfassung der tatsächlichen Arbeitszeiten und Abwesenheiten (Urlaube, Krankenstände, etc.) ermöglicht die Ermittlung von Abweichungen zum Arbeitszeitmodell und die Berechnung von Mehrstunden, Überstunden und zeitabhängigen, lohnrelevanten Daten.

In Österreich gibt es seit 1969 das Arbeitszeitgesetzes (AZG), das auch die rechtliche Grundlage für die Einführung von flexiblen Arbeitszeitmodellen (Gleitzeit) darstellt. Die Handhabung von Gleitzeitregelungen gemäß AZG war der wichtigste Grund für den Einsatz EDV gestützter Zeiterfassungssystemen in Österreich seit 1970. Wer seinen Dienstnehmern ein Gleitzeitmodell ermöglicht muss in Österreich nicht nur die täglichen Plus- oder Minus-Stunden gegenüber der Sollzeit des Arbeitszeitmodells errechnen. Das AZG sieht eine Fülle von Regelungen für tägliche, wöchentliche und monatliche Maximalarbeitszeiten und für die Einhaltung von Pausen und Ruhezeiten vor. Zusätzlich werden im AZG auch die Begriffe der Normalarbeitszeit, Schichtarbeitszeit, Nachtarbeitszeit, Mehrarbeitszeit und Überstunden definiert. Diese Definitionen und die damit verbundenen Regeln begründen eine der österreichspezifischen Besonderheiten  für ein Zeiterfassungssystem.

Das Österreichische Arbeitsrecht besteht aus fast 40 Einzelgesetzen. Darüber hinaus werden in einer Vielzahl von branchenspezifischen Kollektivverträgen (KV) Sonderformen betreffend Gestaltung und Handhabung von Arbeitszeit geregelt.

Das Österreichische Steuerrecht birgt ebenfalls eine Reihe von Besonderheiten, die von einem guten Zeiterfassungssystem berücksichtigt werden müssen. Dies betrifft v.a. die Berechnung von Steuerbegünstigungen für diverse Zuschläge für erbrachte Überstunden und Nachtarbeitszeiten. Eine besondere Herausforderung für ein Zeiterfassungssystem ist die sogenannte „Blockzeit-Regelung“.

Während das AZG die Nacht als Zeit zwischen 22:00 und 05:00 Uhr definiert wird  in den meisten Kollektivverträgen die zuschlagspflichtige Nachtarbeitszeit als Arbeitszeit zwischen 20:00 und 06:00 Uhr bestimmt. Unabhängig davon sieht aber das Einkommensteuergesetz (EStG) vor, dass Zuschläge für Arbeitszeiten von 19:00 am Abend bis 07:00 in der Früh steuerfrei sind, wenn es sich um mindestens drei zusammenhängende Arbeitsstunden (Block-Zeit) handelt.

Eine Besonderheit des Österreichischen Arbeitsrechts ist auch die Definition und Handhabung von Ruhepausen und Ruhezeiten. Ruhepausen sind arbeitsrechtlich vorgeschriebene Unterbrechungen der täglichen Arbeitszeit (z.B. muss nach 6 Std. durchgängiger Arbeitszeit eine Ruhepause von zumindest 30 Minuten eingehalten werden). Diese Regelungen betreffen v.a. Zeiten nach Arbeiten außerhalb der vorgesehenen Normalarbeitszeit, an Wochenenden, Feiertagen und Nachtschichten. Auch hier gibt es neben den im AZG geregelten Bestimmungen unzählige branchenspezifische Sonderformen der jeweiligen KVs.

Arbeiten mit dem Laptop, ortsungebunden arbeiten, remote

Begriffe in der Zeiterfassung

Was bedeuten die vielen Begriffe eines Zeiterfassungs-Systems?

Unabhängig vom jeweiligen Programm, das für die Zeiterfassung in einem Unternehmen eingesetzt wird, werden bestimmte Begriffe verwendet, die sowohl für die Erfüllung der arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen als auch für die Definitionen der Bedürfnisse eines Unternehmens wesentliche Bedeutung haben. Im Folgenden werden – in alphabetischer Reihenfolge- einige Begriffe erklärt, wie sie auch im Programm GeCOTime verwendet werden.

Arbeitszeit: gemäß AZG ist dies jene Zeit, die ein Mitarbeiter zur Verrichtung der vereinbarten Arbeitsleistung dem Arbeitgeber zu Verfügung steht.
Die muss nicht die Zeit sein, die ein Mitarbeiter am Dienstort verbringt. Arbeitszeit kann auch, wenn vereinbart an einem anderen Ort wie z.B. in der Wohnung des Mitarbeiters geleistet werden.

Abwesenheiten: darunter werden Zeiten verstanden, die in einem Zeiterfassungssystem erfasst bzw. dokumentiert werden die ein Mitarbeiter nicht an seinem Dienstort verbringt. Das können sowohl Zeiten sein, die zur Arbeitszeit zählen (z.B. Dienstgang, Dienstreise) und entsprechen bezahlt werden, als auch andere Zeiten. Typische Abwesenheitsarten sind: Urlaub, Krankenstand, Arztbesuch, Dienstreise, Tele-Working, Pause, usw.

Anwesenheitszeit: das ist jene Zeit, die ein Mitarbeiter tatsächlich am vereinbarten Dienstort verbringt. Die Anwesenheitszeit muss nicht zwangsläufig auch Arbeitszeit sein (z.B. Pausen).

Konto: ähnlich einem Bankkonto oder einem Konto einer Finanzbuchhaltung werden in einem Konto eines Zeiterfassungssystems Zeiten „gesammelt“. Typische Konten der Zeiterfassung sind SALDO-Konten, also z.B. das Sammeln von + und – Stunden bei einer Gleitzeitvereinbarung oder das Urlaubskonto für die Verwaltung und Aufzeichnung der vereinbarten Urlaubstage.

Personalzeiterfassung: im allgemeinen Sprachgebrauch gibt es unterschiedliche Begriffe für die Erfassung und Berechnung der betrieblichen Arbeitszeiten. Neben dem weit gefassten Begriff der Zeiterfassung werden auch Bezeichnungen wie Arbeitszeiterfassung, Anwesenheitszeiterfassung, Kommt-Geht-Zeiterfassung verwendet. Im Programm GeCOTime wird er Begriff Personalzeiterfassung verwendet um die einzelnen Funktionsmodule des Systems zu differenzieren. Neben der Personalzeiterfassung gibt es bei GeCOTime z.B. auch die Module Auftragszeiterfassung, Personaleinsatzplanung, Zugangskontrolle, etc.

Schichtmodell: bei Schichtmodellen werden Mitarbeitern in definierten Abständen unterschiedliche Wochenmodelle zugeordnet. Typische Schichtmodelle sind Kombinationen von Wochenmodellen mit unterschiedlichen Beginn-, und End-Zeiten, wie z.B. bei einem „Zweischichtbetrieb“:  Wochenmodell1 (Frühschicht): 06:00 bis 14:30 und Wochenmodell2 (Spätschicht) 14:30 bis 23:00. Das Schichtmodell legt fest, wann welcher Mitarbeiter mit welchem Wochenmodell arbeitet.

Tagesmodell: In einem Tagesmodell wird festgelegt nach welchen Kriterien die erfasste Arbeitszeit/Anwesenheitszeit den definierten Zeitarten zugeordnet wird. Also z.B. wann bei Anwesenheit von mehr als 6 Stunden eine Pause eingerechnet wird, oder ab wann die Arbeitszeit als Überstunde definiert wird.

 

Wochenmodell: das Wochenmodell ist die Kombination einzelner Tagesmodelle zu einer Arbeitswoche gemäß vertraglicher Vereinbarung. Im Normalfall werden für typische Arbeitsverträge Wochenmodelle definiert, die dann allen Mitarbeitern zugeordnet werden, die diesem Vertragsmodell unterliegen (z.B. 40 Stundenwoche, fixe Arbeitszeit Mo-Fr. 08:00 bis 16:30, tägliche Mittagspause 30 Minuten).

Zeitarten: Eine wesentliche Aufgabe eines Zeiterfassungs-Systems ist es, die Zeiten, die ein Mitarbeiter für das Unternehmen tätig ist auch qualitativ auszuwerten. Dafür müssen unterschiedliche Arten der Anwesenheit (und auch der Abwesenheit) definiert werden. In der Regel werden bei der Definition der Zeitarten auch die Begriffe des Arbeitszeitgesetzes verwendet und entsprechend umgesetzt. Typische Zeitarten sind Normalarbeitszeit, Mehrarbeit, Überstunden, Pausen und Ruhezeiten, Nacht- und Schichtarbeitszeit, Reisezeit, Dienstgang, usw.:

Normalarbeitszeit: Das ist jene Zeit, die gemäß AZG pro Tag und Woche maximal geleistet werden darf (z.B. 8 Std pro Arbeitstag, 40 Stunden pro Woche)

Mehrarbeit: Bei Mitarbeitern die eine Vereinbarung über weniger als 40 Stunden Arbeitszeit pro Woche haben (also Teilzeitmitarbeiter oder Mitarbeiter, die einem Kollektivvertrag mit weniger als 40 Std. pro Woche unterliegen) ist dies die Differenz der vertraglich maximale vereinbarten Normalarbeitszeit und der höchst zulässigen Arbeitszeit gemäß AZG.

Überstunden: Das ist jene Arbeitszeit, die gemäß AZG oder Kollektivvertrag über das Maß der vereinbarten Normalarbeitszeit hinaus geleistet wird. Überstunden werden abhängig von der Dauer und Uhrzeit mit Zuschlägen von 50% oder 100% bewertet, wobei im Sinne des Einkommensteuergesetzes auch zwischen steuerpflichtigen und steuerfreien Zuschlägen unterschieden wird.

Pausen und Ruhezeiten: das sind jene Zeiten, die gesetzlich oder vertraglich die Arbeitszeiten unterbrechen.

Im Österreichische Arbeitszeitgesetz (AZG) sind umfangreiche Regeln u.a. zu Obergrenzen von Arbeitszeiten geregelt. Mit GeCOTime behalten Sie diese einfach im Auge

Lehrlinge

Lehrlinge und Zeiterfassung

 

Formen der Berufsschule

In Österreich ist die duale Ausbildung eine häufig verbreitete Methode. Hier findet die Ausbildung eines Lehrlings zum einen im Betrieb und zum anderen in einer Berufsschule statt. Tage, die für den Besuch der Berufsschule vorgesehen sind, sind dem Lehrling frei zu geben. Diese Tage können 1-2 Mal wöchentlich, oder in geblockter Form stattfinden.

 

Was ist Arbeitszeit?

Dem Lehrling ist die Unterrichtszeit, sowie die Pausen zwischen den Stunden (jedoch ohne Mittagspause) als Arbeitszeit anzurechnen. Entstehen in Summe mehr als 8 Stunden Unterrichtszeit, ist eine Beschäftigung im Betrieb am selben Tag nicht mehr zulässig.

Wie auch bei anderen Abwesenheiten (Beispielsweise Urlaub) kann der Berufsschultag aus einem ganzen oder einen halben Tag bestehen. Die Unterrichtszeit wird von der entsprechenden und zugeteilten Berufsschule vorgegeben und kann sich mit dem Wechsel der Schulstufe ändern. Besteht der Tag aus weniger als 8 Stunden Unterrichtszeit an, steht es der Firma frei, den Lehrling vor oder nach dem Unterricht zu beschäftigen.

Entfällt ein ganzer Schultag (beispielsweise durch Schulferien oder schulautonome Tage) so ist der Tag im Betrieb zu arbeiten.

Blockwochen
Wird von der Berufsschule eine Blockwoche vorgegeben, so ist diese vom Lehrling zu besuchen. Die Blockwoche ist eine schulische Pflichtveranstaltung und bereitet beispielsweise auf die Lehrabschlussprüfung vor.

Eine Blockwoche kann beispielsweise als Abwesenheitsart (BS) im Jahreskalender eingeplant werden.

Handhabung in der Zeiterfassung

Berufsschultage lassen sich mit Hilfe einer Zeiterfassungssoftware definieren. Hier kann mit Hilfe eines Tagesmodells (385BS) immer ein Tag der Woche für die Berufsschule vorgegeben werden. Der Tag wird, wenn der Lehrling seine Zeiten nicht bucht, als Berufsschultag angerechnet. Auch bei einem halben Tag Berufsschule kann das System entsprechend parametriert werden. So können vor der ersten Kommen-Buchung die Unterrichtsstunden als Zuschlag angerechnet werden.