Webterminal gecotime

Zeiterfassung über Web-Terminal

Ein Web-Terminal kann in bestimmten Fällen nicht nur den Einsatz eines Hardware-Terminals (Zeiterfassungs-Terminal) ersetzen sondern bietet auch eine Reihe zusätzlicher Features.

Für ein Zeiterfassungs-System sind die Zeitereignisse die Grundlage jeder Berechnung und Auswertung. Zeitereignisse sind die Zeitpunkte an denen die betroffenen Personen, also in der Regel die Mitarbeiter eines Unternehmens ihre tägliche Arbeit beginnen, unterbrechen oder beenden. Diese Zeitereignisse können über unterschiedliche Methoden ermittelt werden.

Seit der Einführung Web-basierter Zeiterfassungsprogramme besteht die Möglichkeit Zeitereignisse auch über ein sogenanntes Web-Terminal zu erfassen. Unter Web-Terminal wird eine Browser-Anwendung verstanden, die es dem Benutzer erlaubt bestimmte Daten an das Zeiterfassungsprogramm meist online zu übermitteln.

Das Web-Terminal wurde ursprünglich als Ersatz herkömmlicher Hardware-Terminals konzipiert. Dies setzt natürlich voraus, dass jeder Mitarbeiter, der seine Zeiten über das Web-Terminal erfassen soll Zugang zu einem PC mit Internetverbindung hat. Also jede Person bucht auf seinem „eigenen“ Terminal.

Funktion und Design der Oberfläche der ersten Web-Terminals wurden den Hardware-Geräten angepasst (siehe Beispiel einer Web-Terminal Maske für Betriebsdatenerfassung der Software GeCOTime):

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Der Haupt Unterschied zu den Hardware Terminals ist die Personen-Identifikation. Während Hardware Terminals in der Regel über einen Kartenleser (Ausweisleser) oder eine biometrische Leseeinheit (z.B. Fingerprintleser) verfügen, erfolgt die Personen Identifikation am Web-Terminal über Eingabe einer ID-Nummer (+ Passwort).  Das Web-Terminal ist Teil einer Zeiterfassungs-Software. Wer berechtigt ist auf diese Software zuzugreifen – also die Anwendung Web-Terminal startet – muss sich daher mit seinen Zugangsdaten anmelden.

Natürlich lässt sich ein Web-Terminal auch so konfigurieren, dass bei jeder Buchung / Stempelung eine Personenidentifikation erfolgen muss. Dies gibt dann Sinn, wenn einige Personen über den gleichen Rechner Zeiten erfassen. In diesem Fall kann auch ein „Ausweisleser“ an den Rechner angeschlossen werden und die Mitarbeiter identifizieren sich, wie bei einem Hardware-Terminal mit ihrem Ausweis oder Chip.

Als Anbieter von Zeiterfassungs-Lösungen werden wir oft gefragt, ob es nicht einfacher und preiswerter ist anstelle eines Hardware Terminals (z.B. im Eingangsbereich eines Gebäudes) einen PC aufzustellen auf dem ständig eine Anwendung Web-Terminal läuft. Diese Option ist mittelfristig jedenfalls nicht zu empfehlen: Die Anschaffungskosten für einen stabilen PC mit Touchscreen-Bildschirm und Ausweisleser liegen in ähnlicher Größenordnung eines Terminals. Außerdem ist die Wartung eines PCs für allgemeine Nutzung wesentlich aufwendiger als die eines Hardware-Zeiterfassungsterminals. Auch darf man die Datensicherheit nicht unterschätzen.

siehe dazu auch:

http://www.gecosoft.at/blog/braucht-man-terminals-fuer-zeiterfassung/ http://www.gecosoft.at/blog/anforderungen-an-zeiterfassungsterminals/

Web-Terminals eines modernen Zeiterfassungsprogramms bieten heute neben der reinen Erfassung der Arbeitszeiten auch eine Vielzahl zusätzlicher Funktionen. Wenn das Zeiterfassungsprogramm auch die Funktion eines elektronischen Genehmigungsverfahrens bietet (Workflow) ist der Einsatz eines Web-Terminals meist Voraussetzung für die Nutzung dieser Funktion. Über ein Web-Terminal können auch bestimmte Daten aus der Zeiterfassungs-Anwendung für Mitarbeiter zur Ansicht oder Ausdruck bereitgestellt werden (siehe Beispiel einer Maske Web-Terminal GeCOTime mit Optionen Workflow).

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