Beiträge

Aufzeichnung von Arbeitszeiten

AUFROLLUNG IN DER ZEITERFASSUNG

Ist eine Aufrollung in der Zeiterfassung überhaupt notwendig? Wann und warum wird diese durchgeführt?

Eine Übergabe der berechnetet Zeitdaten vom Zeiterfassungsprogramm ins Lohnproramm ist eine Standardanforderung. Gelegentlich kommt aber eine relevante Information zu spät und eine Nachbesserung muss gemacht werden. Eine Aufrollung in der Zeiterfassung ist also immer dann notwendig, wenn Leistungen aus abgelaufenen Perioden nachverrechnet werden sollen.

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Urlaub

Urlaubsplanung mit Hilfe der Zeiterfassung

Neben dem Erfassen von Arbeitszeiten ist die Planung von Abwesenheiten ein wichtiges Kernelement der Zeiterfassung. Der Einsatz eines digitalen Mitarbeiterkalenders und/oder eines digitalen Abteilungskalenders erleichtert die Erfassung und Planung des Urlaubes sowie andere Abwesenheitsarten wie Pflegeurlaube, Krankheitstage (z.B. Kur), etc.

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Zeiterfassungssystem für Österreich

ZEITWIRTSCHAFT und ZEITERFASSUNG

In welcher Wechselwirkung stehen diese Begriffe zueinander?

Unter Zeiterfassung wird heute meistens ein System verstanden, das aus Geräten/Modulen für die ERFASSUNG der Arbeitszeiten und einer Softwarelösung für die BERECHNUNG und AUSWERTUNG der erfassten Daten besteht und das eigentlich „Zeitwirtschaft“ heißen sollte.

Die Erfassung von Arbeitszeiten mit Hilfe entsprechender Geräte (Stechuhr) begann bereits Ende des 19. Jahrhunderts im Zuge der Industrialisierung von Herstellung und Arbeitsprozessen. Die Stechuhr wurde in Folge durch andere Geräte, wie Stempeluhr, Kontrolluhr und später durch Geräte, die auch einfache Rechenoperationen ausführen ersetzt. Kernaufgabe dieser Geräte ist aber die Erfassung und Aufzeichnung der Zeiten zu denen Mitarbeiter ihre Arbeit beginnen und beenden. Die erfassten Zeitdaten (Datum, Uhrzeit) wurden auf Scheiben „gestochen“ oder auf Karten gestempelt.

Die Auswertung und Verarbeitung dieser Zeitdaten erfolgte meist in eigenen Abteilungen der Personalbüros.

Auch wenn die Stech- oder Stempeluhr noch nicht ganz ausgestorben ist werden heute vor allem EDV Systeme für die Aufgaben der Erfassung, Berechnung und Auswertung von Arbeitszeiten eingesetzt. Zusätzlich erfordern die gesetzlichen Vorgaben über die Regelung und Aufzeichnung von Arbeitszeiten, Ruhepausen, Urlauben und anderen betrieblichen An- und Abwesenheiten komplexe Systeme.  Unter „Zeitwirtschaft“ ist daher das gesamte System zu verstehen, wobei die Zeiterfassung eben nur einen kleinen, aber wesentlichen Teil dieses Systems darstellt.

In Österreich gibt es eine gesetzliche Verpflichtung für jeden Arbeitgeber die Arbeitszeiten aller Mitarbeiter aufzuzeichnen. Grundsätzlich genügt hier eine Stempeluhr oder ein entsprechendes elektronisches System, das die täglichen Beginn und Endzeiten der Anwesenheit am Arbeitsort dokumentiert. Für solche Systeme ist der Begriff Zeiterfassung gerechtfertigt. Alleine die Berücksichtigung der Einhaltung von gesetzlichen maximalen täglichen und wöchentlichen Arbeitszeiten und Ruhepausen (Arbeitszeitgesetzt) wird aber sehr bald zeigen, dass die reine Zeiterfassung dem Arbeitgeber oft mehr Probleme als Nutzten bringt. Erst die gesamtheitliche Betrachtung und die damit verbundene komplexe Verarbeitung und Auswertung von Zeiterfassungsdaten stellt für Mitarbeiter und Arbeitgeber ein nutzbringendes System dar und erfordert somit die Bezeichnung einer „Zeitwirtschaft“.

 

Zusammenfassung / Summary

Wer im Internet nach Zeiterfassung sucht findet eine sehr große Zahl an Anbietern und Angeboten. Ob es sich dabei um „Zeitwirtschaft“ oder eben nur um Zeiterfassung handelt ist vor allem bei den ausschließlich im Online Vertrieb angebotenen Lösungen zu hinterfragen.